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Ich gehe gerade durch die Anträge in der Antragsfabrik aka Wiki für den bayrischen Landesparteitag 2010.2. Viele der Anträge dort klingen durchdacht und durchaus unterstützenswert. Wir sollten all die Anträge beschließen und damit endlich das von vielen ersehnte Vollprogramm erarbeiten.
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ACTA, die Datenkrake ist eine, wie es scheint, unendliche Geschichte. Die PIRATEN machen weiter dagegen mobil – angeführt vom ACTA-Beauftragten Stephan Urbach aka @HerrUrbach in einer weiteren klasse Aktion! Gesicht zeigen gegen ACTA, so sein Aufruf.
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© Meyhome / PIXELIO
Nein, LiquidFeedback darf auf keinen Fall vollkommen anonym betrieben werden. So sehr ich das Bedürfniss, seine Meinung ohne Furcht vor Konsequenzen äußern zu können, verstehe und teile, bin ich dennoch davon überzeugt, dass wir kein System installieren dürfen, in dem nur eine Handvoll Administratoren sicher wissen, dass nur echte Accounts angelegt wurden und alle Accountinhaber noch immer aktive Piraten sind.
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© Matzi55 / PIXELIO
Die Basis
Wie viele Piraten werden wohl wissen, was ein Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus ist? Ich schätze, dass keine 5% der Piraten erklären können, was das ist und warum die Piraten sich für die Bekämpfung unbedingt stark machen müssen! Manch grün angehauchter Pirat wird bei der Forderung „Geschwindigkeitsbegrenzungen dürfen nur dann angeordnet werden, wenn sie sorgfältig geprüft wurden, weil sie sonst einschränken“ zucken. Sind es interaktive Pinnwände für kommunalpolitische Beteiligung oder die Aufgaben der Landesbank wert, einen Infostand in jeder Stadt Baden-Württembergs zu machen? Was hält eigentlich die Mehrheit der Piraten vom Thema Religionsunterricht für „nicht-christliche Religionen“?
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Immer wieder wird von verschiedenen Seiten – sowohl in den Medien als auch von einzelnen Mitgliedern – der Eindruck erweckt, die Piratenpartei sei frauenfeindlich. Ich habe im Laufe der letzten Monate, vergessen wir nicht, es ist für die meisten von uns nicht mal ein ganzes Jahr, dass wir dabei sind, viele engagierte Piraten kennen gelernt. Es waren Männer und Frauen, die gemeinsam angepackt haben um uns voran zu bringen.
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Fotograf: Tobias M. Eckrich
Es war
Auf dem Bundesparteitag 2010 der PIRATEN waren in Bingen 1001 Piraten akkreditiert und sie haben den #BPT10 zu einem richtig großen Event gemacht. Ein paar Gedanken dazu habe ich aufgeschrieben.
Damit diese Veranstaltung so laufen konnte, wie sie lief, haben im Vorfeld wirklich viele Leute in den verschiedenen Orgateams unglaublich viel geleistet. Leider habe ich es versäumt, all die, die für die Technik, die Orga, Auf- und Abbau tagelang alles gegeben haben, einmal auf die Bühne zu holen. Das sollte nicht mehr passieren.
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Jede Diskussion um die Erweiterung unseres Parteiprogramms enthält das Argument, dass unsere Wähler uns am Infostand fragen, was wir zu diesem oder jenem Thema sagen. Unterlegt wird das Argument mit der Angst, ein Wähler könnte uns seine Stimme versagen, wenn wir zu einem Thema keine Aussage machen.
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Ich hatte es satt. Alle vier Jahre durfte ich mit meinem Kreuz beeinflussen, wer von nun an in der Politik unseres Landes das Sagen hat. Es wurden Versprechungen gemacht und Müntefering fand es sogar unfair, dass er als Politiker nach der Wahl an den Wahlversprechen gemessen wurde! Also habe ich – wie viele andere der fast 12.000 Piraten wohl auch – beschlossen, dass es an der Zeit ist, mehr Einfluss auf die Politik zu nehmen und wurde Pirat. mehr… »
Unter den Piraten gibt es auch die Meinung, dass Strukturen an sich böse seien und beim Aufbau der Piratenpartei vermieden werden müssen. Wir sollen auf Vorstände und Verbände auf verschiedenen Ebenen möglichst weitgehend verzichten. Das könnte dann so aussehen, dass es einen Bundesvorstand gibt, der die grundlegenden Verwaltungsaufgaben übernimmt und vielleicht gibt es noch Landesverbände, weil der Bundesvorstand mit 12000 Piraten alleine überfordert wäre und das Parteiengesetz diese vorschreibt. Alles andere wären dann entweder Crews, Stammtische oder Arbeitsgruppen oder wie auch immer genannte Zusammenschlüsse von Piraten. mehr… »
Und da war noch der Vorstand einer Gliederung der Piratenpartei, der durch – vorsichtig formuliert – ungeschickte Postings in den Mailinglisten der Piraten für etwas Unmut unter seinen Piratenfreunden sorgte. Als er erkannte, dass dies nicht so gut ankam, hat er eine geniale Idee: Er gab an, dass dies seine private Meinung gewesen sei. Wie zur Unterstützung verfasste ein weiterer Vorstand an dieselbe Liste eine Mail in der er einen Teil des Inhalts mit einem Kennzeichen /*PIRVAT MEINUNG einschloss. mehr… »
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